Gegen den Kulturabbau in Pankow
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Kultur NOT Stand in Pankow
Es reicht! Wir haben genug davon, unsere Schulen, Bibliotheken, Galerien und Kultureinrichtungen dem Sparwillen des Senates zu opfern. JA, die Zeiten sind hart. JA, es ist wenig Geld da. NEIN, an der Kultur zu sparen, wird das Problem nicht lösen. Wir fordern den Erhalt und die angemessene Förderung der reichhaltigen und lebensnotwendigen kulturell-künstlerischen Szene in Berlin Pankow. Sonst wird Deutschlands Vorzeigebezirk zur Kulturwüste.
Stop dem Kultur NOT Stand in Pankow
Petition gegen den Kulturabbau hier zeichnen!!! link >>
Facebook Gruppe dazu: link >>
aktionsbuendnis-berliner-kuenstler.de: link >>
Hier eine Liste der bedrohten Institutionen: Theater unterm Dach, WABE, Museum Heynstraße, Galerie Pankow, Kunstwerkstätten/Jugendtheateretage, Galerie Parterre, Stadtbibliothek und die Musikschule in Buch, ehrenamtlich betriebene Kurt-Tucholsky-Bibliothek im Bötzowviertel, Jugendkunstschule
Alle Macht der Gier
Rückantwort vom 31.10.2011
Berlin, den 31.10.2011
Sehr geehrter Herr Baumgärtner,
ich fürchte Sie haben meine Anfrage nicht gründlich gelesen.
Natürlich werde ich mich Ihnen gegenüber gerne per Ausweis legitimieren (sende Ihnen im Laufe des Tages meinen Personalausweis in Kopie per Fax). Allerdings werde ich dieses Bild dann natürlich zu Zwecken der „Propaganda“ im Sinne der #OCCUPY Bewegung nutzen. Auch werde ich es frei an Dritte weitergeben, sofern diese mir zusagen, es nicht kommerziell, sondern „anti-kommerziell“ (denn das ist für mich eines der Hauptziele dieser Bewegung), zu nutzen.
Ein weiteres Thema, welches mir im Rahmen meiner Beteiligung an dieser Protestwelle am Herzen liegt, ist die Frage der Neubesprechung der Gesetze zum Urheberrecht und zu den Rechten am eigenen Bild. Ich für meinen Teil finde es schockierend, dass ein Bild von meiner Person im Umlauf ist, welches für jeden Zweck genutzt werden darf, also auch für Ziele, die meinen gänzlich widersprechen, es aber mir, für ‚meine’ Zwecke nicht zur Verfügung stehen soll, es sei denn ich zahle. Hierzu bin ich nicht bereit und auch nicht in der Lage. Und dies trifft den Kern der Sache: Natürliche Personen sind in dieser Gesellschaft, mit ihren begrenzen Mitteln zur Verteidigung und ihrem chronischen Mangel an Ressourcen, leider meistens juristischen Personen unterlegen. Wie bereits gesagt, ist mir die aktuelle Gesetzeslage durchaus bewusst. Genau diese Gesetzeslage möchte ich durch die „Kunst-Kommunikations-Aktion“ thematisieren.
Ich hoffe Ihnen gegenüber meine Absicht klar dargestellt zu haben. Bitte beachten Sie auch, dass ich diese Korrespondenz zwischen uns auf meinem Blog (Adresse a.u.) veröffentliche.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,
Enkidu rankX
PS: auf dem hier unten genannten Link finden Sie meinen Blog. Zur Information für Sie: ich bin ein freier Medienkünstler aus Berlin, d.h. Sie brauchen nicht zu befürchten, dass ich versuche meinen ‚Anspruch’ juristisch durchzusetzen, meine Finanzilelle Lage ist, wie die der meisten freischaffenden Künstler in Berlin, desaströs. Wahrscheinlich geht es Ihrem Fotografen nicht viel anders.
Antwort vom 31.10.2011
Sehr geehrter Herr Leyendecker,
bitte versichern Sie uns, dass es sich bei der auf dem Foto abgebildeten Person um Sie selbst handelt und schicken Sie uns eine Kopie Ihres Personalausweises und geben Sie uns Ihre Anschrift und Festnetz-Telefonnummer an. Bestätigen Sie uns auch, dass Sie dieses Foto ausschließlich privat nutzen. Jede Form der Veröffentlichung oder Weitergabe an Dritte ist ausdrücklich untersagt.
Mit freundlichen Grüßen
Volker Baumgärtner
Mail an ddpimages.com
Berlin, den 30.10.2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Person auf dem Foto, welches Sie unter u.a. Bildnummer kommerziell vertreiben, bin ich. Mein Name ist Enkidu rankX.
Ich möchte diese Gelegenheit nutzen um mit Ihnen folgendes zu besprechen: mir ist bewusst, dass ich durch die Teilnahme an einer solchen Demonstration mein Recht auf Schutz meiner Persönlichkeitsrechte freiwillig abgebe. Mir geht es hier auch nicht darum, mich zu distanzieren, oder irgendeine Form von Einspruch zu erheben bezüglich Ihrer kommerziellen Nutzung meines Abbildes, im Gegenteil, ich freue mich mit dieser Bewegung assoziiert zu werden, denn ich stehe voll hinter ihr. Auch sehe ich, dass Sie mit diesem Bild schon Ihren Gewinn gemacht haben, und auch der angeschlossene Fotograf sich sozusagen rentabilisiert hat, wenn Sie mir den Ausdruck verzeihen. Dem Fotografen zolle ich übrigens hiermit meinen Respekt, er hat mich gut getroffen und auch die Stimmung sehr treffend eingefangen.
Ich möchte nur erörtern, dass es mir, meines Erachtens nach, als Hauptprotagonist des besprochenen Bildes quasi, zusteht eine Kopie dieses Fotos in Voller Auflösung zu erhalten. Ich möchte sie hiermit offiziell darum bitten, mir kostenfrei ein digitales Exemplar dieses Fotos zur Verfügung zu stellen, damit ich es im Sinne zu dieser beton nicht-kommerziellen Bewegung nutzen zu können. Ich denke das ist ein guter Deal. Ich gebe Ihnen mein Gesicht, und sie geben mir mein Bild
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Die o.g. Bildnummer lautet: 8.71670638 (#OCCUPY Protest vor dem Brandenburger Tor, Berlin – am 29.10.2011)
(gefunden hier: http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Occupy-Bewegung-erneut-auf-der-Strasse_aid_1029590.html)
Ich verbleibe daher mit freundlichen Grüßen und in freudiger Erwatung,
Enkidu rankX
PS.: Verzeihen Sie mir die narzisstische Anwandlung im Übrigen, es ist für eine „gute Sache“ wie ich finde. Und „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“, ich meine auf mich
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(Römer 2.1)
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Tanzlabor Montréal 2011
Five Degrees of Separation
It was a great success / ein großer Erfolg.
"In Montréal entwickelte Kuhnert gemeinsam mit den Tänzern Christian Garmatter, Raphael Hillebrand und Youngung Kim aka B-Boy Jaekwon sowie der kanadischen Tänzerin Marie-Ève Quilicot seine erste für eine breitere Öffentlichkeit bestimmte Choreographie. In „Five Degrees of Separation“ setzt er sich mit Wendepunkten menschlicher Beziehungen auseinander: Wen betrachten wir als Freund, als Liebhaber, als Feind? Und warum? Mechtild Manus, Sprecherin der Jury und Leiterin des Goethe-Instituts in Montréal, überzeugt vor allem Kuhnerts Einsatz „von Video als Ausgangspunkt der Recherche, die Beteiligung des Medienkünstlers Enkidu rankX und die poetische Verbindung von Break Dance und zeitgenössischem Tanz.“
Die Uraufführung ist für den 3. November 2011 in Herne beim Pottporus Festival geplant. (link) >>
Webpage Goethe Institut (link zum vollen Text hier >>)
m4usism4us
The video installation "m4usism4us" is about ones image & self definition in the realm of interactive mass media. It is based on a PureData [pd] / GEM installation and is slightly retreated.
Tnx 2 m4usism4us 4 being herself
music: MK_ultra
What happens after…
...Kooné is en route to Montreal 4 producing our new piece. So this is the occasion to remember our previous collaboration on "And what happens after". So here is some stuff about it:
„And what happens after“
Potsdam, T-werk
Dezember 2009
dance: Julio Cesar Iglesias Ungo & Joy Christine Alpuerto Ritter
choreography: Denis Kooné Kuhnert
dramaturgy & video: Enkidu rankX
foto: Sulamith Sallmann
Video after the break...
Reaktionen zur Kunsthalle / Leistungsschau
UPDATE: Ein Video ist aufgetaucht, und zwar hier: www.art-in-berlin.de - Darin nehmen die Macher der Veranstaltung Stellung zu ihrer Initiative.
Hier mal eine interessante Reaktion (Tagesspiegel - Berlin) zur Leistungsschau in der Kunsthalle am Hamburger Platz.
"Auch das gehört zur Realität, zu Berlin und seinen Künstlern und der Leistungsschau, wenn man sie wortwörtlich nimmt. Künstler zu sein und davon leben zu können ist eine Leistung." Anna Pataczek
Foto (c) Sulamith Sallmann | Blog >>
mehr Fotos gibt es hier zu sehen: Leistungschau bei Flickr










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